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Bündner Musiker mischt erste Schweizer Reality-TV-Show auf

Bündner Musiker mischt erste Schweizer Reality-TV-Show auf

Das Schweizerische Radio und Fernsehen SRF hat ein neues Format auf den Markt gebracht. Darin treten Musikerinnen und Musiker in zwei Teams bei Spielen gegeneinander an. Mit dabei ist auch der Bündner Rapper Ali.

Bettina
Cadotsch
vor 2 Monate in
Aus dem Leben
Der Bündner Musiker Ali ist bei der ersten Reality-TV-Show der Schweiz mit dabei.
ARCHIVBILD OLIVIA AEBLI ITEM

«Battle Mission» – so heisst das neue SRF-Format, das als epischer Reality-Fight beworben wird. Acht Rapperinnen und Rapper befinden sich für 24 Stunden in einer Villa und messen sich in elf Spielen. Beispielsweise müssen die Stars Nageln, Seilziehen oder «Human Bowling» machen, bei dem sie als menschliche Kegel verkleidet mit einem riesigen Ball beschossen werden. Die Sieger werden jeweils belohnt, beispielsweise mit wohltuenden Massagen, leckerem Essen und Champagner. Die Verlierer müssen in die sogenannte «Loser Zone». Die Zone ist lediglich mit einigen Stühlen, Sonnenschirmen und Wasser ausgestattet. Das Schlimmste: Die Verlierer eines Spielblocks müssen den Gewinnern sogar zusehen, wie sie es sich gutgehen lassen.

Unter den Teilnehmenden befindet sich mit Dem Bündner Musiker Ali auch ein Bündner. Zudem sind Mimiks, Luuk, ZZ Amparo, Ta’Shan, Lil Bruzy und die beiden Teamleiter Pablo Vögtli und Livio Carlin mit im Boot – oder besser gesagt – mit in der Villa. Vögtli und Carlin gehören beide zu SRF Virus und sind die Teamleiter. Ausgestrahlt werden die Battles auf dem Youtube-Kanal des SRF-Jugendsenders SRF Virus. Die ersten Folgen wurden bereits ausgestrahlt und jeweils montags und donnerstags um 18 Uhr erscheint eine neue.

Wie «Big Brother» – einfach anders

«Battle Mission» orientiert sich unter anderem an «Big Brother», das seit rund 20 Jahren über die deutschen Fernsehbildschirme flimmert. Eine Gruppe von Menschen lebt dort über einen langen Zeitraum zusammen und wird dabei gefilmt. Ihr Tagesablauf wird von der Produktionsfirma strukturiert und durch Spiele aufgelockert. «Battle Mission» wurde zwar nur innert 24 Stunden gedreht, das Format will die Teilnehmenden aber auch von einer privaten Seite zeigen. Die Show soll realitätsnah wirken, heisst es.

In einer Vorstellungsrunde begründen die Musikerinnen und Musiker ihre Teilnahme an der Schweizer Show. Ali sagt im Video: «Ich habe zugesagt, damit ich auch einmal bei einem solchen Format mitmachen kann.» Zudem sagt er, dass er mit seinem Team sehr zufrieden sei. Seine Prognose vor den Spielen: «Wahrscheinlich bin ich derjenige, der einen Nervenzusammenbruch kriegt.»

Am Kampfgeist fehlt es nicht

Als Verlierer will bei diesem Battle wohl keiner der Musikerinnen und Musiker vom Platz. «Ich hasse es, zu verlieren», sagt Ali. «Und du wirst dabei noch gefilmt. Es fühlt sich einfach so geil an, etwas zu gewinnen», so der Bündner Musiker.

Das Rennen um den Sieg ist noch offen. Im ersten der elf Spiele mussten die beiden Teams so rasch wie möglich vom Europaplatz in Luzern zu ihrer Villa finden – ganz ohne Handy und Geld. Der Preis der ersten Challenge: Die Gewinner wurden mit einem luxuriösen Buffet begrüsst. Rapper Ali und sein Team konnten diese erste Challenge für sich entscheiden. Sie konnten einen Taxifahrer überreden, ihr Team zur Location zu fahren. 

Auch in den darauffolgenden Spielen punktete Alis Team. Ob es letztlich für den Sieg der ersten Reality-Show der Schweiz reicht, ist aber noch ungewiss. Aus Bündner Sicht sagen wir jetzt aber einfach einmal: «Hopp Ali!» (can)

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