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Teilrevision Zivilschutz rückwirkend in Kraft gesetzt

Teilrevision Zivilschutz rückwirkend in Kraft gesetzt

Resultate, Informationen und Anlässe: Hier kommt der etwas andere Ticker aus der Region. Mit diesen Infos seid Ihr immer auf dem neusten Stand.

Südostschweiz
vor 1 Tag in
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Ticker

Do 15.04.2021 - 10:15

Teilrevision Zivilschutz rückwirkend in Kraft gesetzt

Die vom Grossen Rat in der Dezembersession 2020 beschlossene Teilrevision des Gesetzes über den Zivilschutz des Kantons Graubünden wird rückwirkend auf den 1. Januar 2021 in Kraft gesetzt, wie die Regierung mitteilt. Die Totalrevision des Bevölkerungs- und Zivilschutzgesetzes des Bundes hat eine Reduktion der Angehörigen des Zivilschutzes (AdZS) zur Folge. Dies würde auch dazu führen, dass bei Ernsteinsätzen wie beispielsweise in Bondo oder bei der Covid-19-Pandemie erheblich weniger AdZS zur Verfügung stehen würden.

Eine Lösung für den Kanton Graubünden müsse daher gefunden werden. Das revidierte Bevölkerungs- und Zivilschutzgesetz des Bundes sieht eine befristete Verlängerung der Schutzdienstpflicht vor. Mit der Teilrevision des kantonalen Zivilschutzgesetzes macht die Regierung davon Gebrauch, um den Bündner Zivilschutz an diese neue Ausgangslage anzupassen und die zugehörigen Gesetzesänderungen erarbeiten zu können. (mas)

Do 15.04.2021 - 10:07

Kantonsbeitrag zur Restaurierung der Chamanna Cluozza

Die Regierung sichert dem Schweizerischen Nationalpark für die Restaurierung der Hütte «Chamanna Cluozza» inklusive des Schindeldachs in Zernez gesamthaft einen Kantonsbeitrag in der Höhe von rund 160'000 Franken zu, wie der Kanton am Donnerstag mitteilt. Die Gesamtkosten des Restaurierungsprojekts betragen rund 2,5 Millionen Franken. In Zusammenhang mit diesem Beitrag werde die Hütte fortan unter kantonalen Denkmalschutz gestellt. Das Erneuerungskonzept sehe vor, die gesamte Anlage zu restaurieren. Als Ortsbildschutzmassnahme sollen ausserdem alle Bauten wieder mit Holzschindeln eingedeckt werden. (mas)

Do 15.04.2021 - 09:54

Regierung will die Kinder- und Jugendpolitik stärken

Mit der Stärkung der kantonalen Kinder- und Jugendpolitik will die Regierung für Familien, Kinder und Jugendliche attraktive Lebensbedingungen schaffen. Dies teilt der Kanton mit. Die Entwicklung der Kinder- und Jugendpolitik erfolge innerhalb des Kantons departementsübergreifend und in Zusammenarbeit mit Gemeinden, privaten Akteurinnen und Akteuren sowie Familien. Konkrete Massnahmen würden sich aus der vergangenen Jahres durchgeführten Bestands- und Bedarfsanalyse ergeben. Die Umsetzung sei für die Jahre 2021 und 2022 geplant. Ein Projektteam setze sich aktuell mit der Erarbeitung einer kantonalen Strategie «Frühe Förderung» auseinander. Das Team bestehe aus Fachpersonen des Kantons aus den Bereichen Bildung, Gesundheit und Soziales sowie Vertreterinnen und Vertreter aus verschiedenen Bündner Gemeinden, heisst es. (mas)

 

Do 15.04.2021 - 08:25

Verwaltung fährt mit dem Velo zur Arbeit

Die kantonale Verwaltung beteiligt sich 2021 erneut an der Aktion «bike to work» von Pro Velo Schweiz. Dies teilt die Regierung am Donnerstag mit. Die Regierung habe das Amt für Natur und Umwelt, das Gesundheitsamt, das Personalamt und das Tiefbauamt als Fachstelle Langsamverkehr mit der Durchführung beauftragt. Im Rahmen der Aktion werden die Mitarbeitenden aufgefordert, als Mitglied eines Viererteams während des Aktionsmonats an mindestens der Hälfte der Arbeitstage das Fahrrad für den Arbeitsweg zu benützen. (mas)

 

Do 15.04.2021 - 08:12

Instandsetzung und Lärmsanierung der Berninastrasse in Campocologno genehmigt

Wie die Bündner Regierung am Donnerstag mitteilt, genehmigt sie ein Projekt in der Gemeinde Brusio. Die Berninastrasse soll instand gesetzt und saniert werden. Die Sicherheit für die Fussgänger sei nicht gewährleistet und die Gehwege seien nicht behindertengerecht ausgestattet. Die Gesamtkosten des Projekts betragen 1,6 Millionen Franken, wie es weiter heisst. Das Projekt sieht vor, die Berninastrasse in Campocologno innerorts auf einer Länge von 200 Metern auszubauen. Die Fahrbahn soll eine minimale Breite von 5,5 Metern aufweisen. Ausserdem soll die Höchstgeschwindigkeit angepasst werden – von 50 auf neu 30 Stundenkilometer. (mas)

Mi 14.04.2021 - 13:49

Schulhausprojekt Zizers zurückgewiesen

Die Gemeindeversammlung Zizers hat am Dienstag das Projekt Um- und Neubau der Primarschulanlage Obergasse zurückgewiesen. Dies teilt die Gemeinde am Mittwoch mit. Die CVP Zizers hatte einen entsprechenden Antrag gestellt, der in schriftlicher Abstimmung mit 62 Ja gegenüber 54 Nein gutgeheissen wurde. Verlangt werden für den Um- und Neubau der Schulanlage Varianten des Projektes mit entsprechenden Baukrediten.

Das zweite Geschäft, der Erwerb einer Parzelle in unmittelbarer Nachbarschaft der Schulanlage für 759'000 Franken, sei hingegen klar gutgeheissen worden, heisst es in der Mitteilung weiter. (mas)

Mi 14.04.2021 - 11:56

Rivella wird offizielle Destinationspartnerin von Arosa Tourismus

Arosa Tourismus verstärkt die Partnerschaft mit der Rivella AG, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Per sofort sei die Rivella AG offizielle Destinationspartnerin von Arosa Tourismus und Hauptsponsorin der Aktion «Skischule inklusive». Gemeinsam wolle man in der Familiendestination Arosa Markenerlebnisse gestalten und dabei den Fokus auf junge Erwachsene und Familien setzen, heisst es weiter. So gehören unter anderem der Rivella Speed-Check und zwei Rivella Hindernisse im Snowpark vom Wintersportgebiet Arosa Lenzerheide in die Vertragsvereinbarung. Am Hörnli Express transportieren bereits zwei Rivella Gondeln Mountainbiker, Wanderer und Skifahrer auf das Hörnli. (mas)

Mi 14.04.2021 - 10:16

60 Sommerjobs im Bergwald

Bereits zum neunten Mal finden die gemeinsamen Projektwochen der Graubündner Kantonalbank (GKB) und dem Bergwaldprojekt, einer gemeinnützigen Stiftung, statt. Dieses Jahr bieten die beiden Institutionen im Juli und August 60 Sommerjobs für 15- bis 19-jährige Bündner Jugendliche im Bergwald an, wie aus einer Mitteilung der GKB hervorgeht. Heuer fänden die vier einwöchigen Einsätze in Chur, Ilanz, Küblis und Bergün statt. Dafür erhalten die Jugendlichen 500 Franken Lohn. (mas)

Mi 14.04.2021 - 08:22

Neuer Master-Studiengang «eHealth» an der FHGR

Wie in vielen anderen Bereichen besteht auch in der Gesundheitsbranche ein grosser Trend in Richtung Digitalisierung. Der technologische und digitale Wandel ist denn auch in der gesundheitspolitischen Strategie des Bundes, «Gesundheit 2013», einer der Schwerpunkte. Wie es in einer Mitteilung der Fachhochschule Graubünden heisst, hat die Hochschule deshalb einen neues Weiterbildungsangebot eingeführt. Neu bestehe die Möglichkeit, einen Master of Advanced Studies «eHealth» zu absolvieren. (mas)

Mi 14.04.2021 - 07:38

Blockchain-Konzept der FHGR ausgezeichnet

Mit ihrem Businessplan für die Plattform «Cheggis» haben Nico Gubler, Claudio Koch, Orietta Peduzzi, Simon Schäffeler und Alexandra Züger den diesjährigen Wettbewerb «Best Businessplan» der Fachhochschule Graubünden gewonnen. Dies schreibt die Hochschule in einer Mitteilung. Das vor der Gründung stehende Unternehmen wolle mittels Blockchain-Technologie Arbeitszeugnisse und Diplome verifizieren. Durch ihren Sieg erhalten die Studierenden auch einen Gewinn: mit 1500 Franken ist der 1. Preis dotiert. (mas)

Der Wettbewerb «Best Businessplan» wird seit 2003 von der FH Graubünden unter ihren Betriebsökonomiestudierenden durchgeführt. Das Erstellen der Businesspläne ist Teil ihrer Ausbildung. Die Jurierung erfolgt durch Vertreterinnen und Vertreter der Fachhochschule und der Wirtschaft. Herausforderungen mit den richtigen Instrumenten anpacken, eigene Ideen und Konzepte entwickeln und umsetzen – dies sind die Kernpunkte im Bachelorstudium Betriebsökonomie an der Fachhochschule Graubünden.

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Klimabewegte präsentieren Mahnwache vor Grossratsgebäude? Der Churer Stadtrat will die Klimacharta nicht unterschreiben, weil er nichts von Absichtserklärungen halte?
Oje. Schilda, wohin das tränende Auge auch blicken mag.
►Dass die Klimabewegten – auch auf ihrer Homepage – keine besseren Ideen präsentieren.
►Dass die Klimaseniorinnen vor Bundesgericht scheiterten (nun in Strassburg vorstellig sind).
►Dass einzelne Klimaschüler in der Schweiz gegen Anklagen von Banken sich wehrend bis vor Bundesgericht ziehen, was ich kontraproduktiv und Kräfteverschleiss finde.
►Dass im reichsten Land der Welt gewisse Unternehmer offenbar meinen zu verlumpen, wenn sie via die tatsächlich Ärmsten dieser Erde bzw. via deren allfälliges Siechtum oder Tod nicht ein paar Stützli mehr herausholen können (gilt auch für die Kriegsgeschäfte-Initiative) - es die Konzernverantwortungsinitiative (für ein bisschen mehr Opferschutz) derart unglaublich schwer hat aber beim VOLK (also Menschen, die tendenziell ebenso Underdogs bzw. Opfer sind wie die Ausgebeuteten weltweit) in der Abstimmung, und es letztlich um unser aller Erde, Überleben geht.
►Dass mich heute wieder ein Aufruf des Pro-Komitees via eMail erreicht, beispielsweise dass der Tagesanzeiger ein äusseres knappes Rennen sieht, sich viele Abstimmenden leider verunsichern liessen von der Gegnern, und Graubünden ein "Swingstate" sei):
Da frage ich:
Wie soll denn bei SOLCH einer Bevölkerung bzw. Bewusstseinslevel im wahrsten Sinne des Wortes Weltbewegendes wie Klima, Artensterben und Kriegsverhinderung klappen? Zumal uns praktisch keine Zeit mehr bleibt zur Rettung?
Sosehr ich die Klimabewegten begrüsse (denn die Mehrheit der Jugendlichen und der Bevölkerung generell scheint noch weniger zu tun, passiv bis ablehnend zu sein), finde ich, sie könnten WEIT mehr tun. Wie ich bereits mitteilte: Wo kein (echter) Wille, da kein Weg.
Mein Beitrag:
https://klimax-gr.webnode.com/

Schwarmintelligenz?
Ein Blick in die menschgemachte Welt genügt, um ins Schwärmen zu kommen, sprich: Wie soll das denn funktionieren, wenn der Schwarm nicht mal bei Schwarmverdichtung alias Überpopulation Fundamentalnachhaltiges generiert bzw. das vorhandene Gute maximal erhält (was die Bischofskonferenz mit «Bewahrung der Schöpfung» meint, begriff ich eh nie)?
Seit 2014 seien 127 Ideen umgesetzt worden (und wohl viel mehr eingereicht). Ausdrücklich genannt, quasi ins Schaufenster gestellt, offenbar die Highlights: Einige Vegies auf der Schnipo-Speisekarte und ein Schlepplift: anderswo würde man es Schnee von gestern nennen, in Klosters mögen das «Leuchttürme» sein wie in GR inflationär üblich, wo sogar eine Autobahnkirche bejubelt wird von der Somedia, und man könne dort zur Besinnung kommen. Realsatire?
Meine Ansicht: Statt Pseudobedürfnisse an den Haaren herbeizuzwängen, würde ich die Grundprobleme (Radix, aber nicht die, die als Organisation im Internet firmiert) lösen (Umwelt, Krankenwesenkosten-/Leidens-explosion STATT Strassenbau 2021-24 für 783 Millionen Franken, GR-Regierung, siehe SO 6.2.2020), was der Mensch essenziell benötigt.
Nun sucht also die Feriendestination Davos Klosters einen treffenderen Namen für ihre «Open Innovation Plattform».
Das kann man machen. Aber was nützt das, wenn die Auftraggeber die richtigen Kreativen nicht ansprechen mit Anreizen, Bahnbrechendes leisten zu dürfen, sprich: Was soll das faszinierendste Etikett (Marke), wenn der Inhalt einen Verhungern lässt bei vollem Magen? Etikettenschwindel?