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Bundesrätlich verordnete Corona-Massnahmen

Bundesrätlich verordnete Corona-Massnahmen

Frau Germann, darf ich Sie darauf hinweisen, dass die Entscheide betr. «Corona-Massnahmen» jeweils vom gesamten Bundesrat erfolgen, wo bekanntlich eine bürgerliche Mehrheit herrscht. Herr Berset hat bloss die «undankbare» Pflicht, diese zu kommunizieren. Ich denke, dass Ihnen dies schon bewusst ist. An die Leserschaft: Merken sie was?

Reto Hassler
12. Januar 2021, 09:22:26
Leserbrief
Zum Artikel:
Zum Leserbrief «Was richten Sie an, Herr Berset?», Ausgabe vom 12. Januar

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2 SVP 2FD 1 CVP Intresant das diese Frage immer wieder gestellt wird.Sollte eigetlich jeder Schweizer wissen .Selbst bei der Einbürgerung wird dach gefragt davon neuen Mitbürgern erwartet wird zu wissen wer den unser Land Regiert

Ja, es ist nicht nur Berset alleine, der etwas "anrichtet".
Auch die SVP ist mit dabei. Führend dabei war Frau Martullo-Blocher, welche quasi die ersten strengen "Massnahmen" einführte. Sie kam mit Maske in's Bundeshaus, führte in der EMS Regeln ein und wollte kontrollieren, wo ihre Mitarbeiter ihre Ferien verbringen:
Martullo-Blocher will Einblick in Ferienpläne ihrer Angestellten:
https://www.handelszeitung.ch/unternehmen/martullo-blocher-will-einblic…

Natalie Rickli Regierungsrätin und Vorsteherin der Gesundheitsdirektion ZH fordert:
Gastronomie und Freizeitangebote müssten schliessen, um die Spitäler zu entlasten.

Verena Herzog will flächendeckende Tests:
https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?Aff…

Frau Germann, glühende Anhängerin der SVP (Zitat aus Leserbrief Susanne Germann: "Ich werde auch die Kandidaten der SVP wählen, .." verfolgt das Ziel Bundesrat Berset zu verunglimpfen. Dies geschieht willentlich von seitens der SVP.
Zuerst hat die SVP den Bundesrat entmachtet (siehe Petition *). Und seither ist die Entscheidungsfreiheit des Bundesrat eingeschränkt. So oder so wird auf Bundesrat Berset herungehackt. Er wird es niemandem mehr recht machen können. Das Volk (SVP-Jargon: Volch) wünscht sich aber nur etwas: Eine starke Hand um uns aus der Corona-Falle zu führen.

* Zur Petition der SVP:
Am 20. April, inmitten der ersten Welle, lancierte die SVP eine Petition mit folgendem Inhalt und Forderung: «Die vom Bundesrat verordneten Massnahmen zur Eindämmung des Coronavirus in der Schweiz sind weder juristisch, wirtschaftlich, wissenschaftlich geschweige denn menschlich gerechtfertigt und müssen sofort zurückgefahren und eingestellt werden.»

Eine Folge der SVP-Hetze! Natürlich ist es auch der SVP bewusst, dass der Bundesrat ein Kollegium ist und v.a. bei einem departementübergreifenden Problem nicht einer allein entscheidet. Sie lässt aber auch diese Gelegenheit nicht ungenutzt, um die Werbetrommel für ihre Partei und gegen die Linken zu rühren, ohne zur Lösung beizutragen. Im Gegenteil: Sie spricht sich gegen funktionierende Massnahmen aus und setzt den BR unter Druck eine Entscheidung zu ändern, indem es das Volk zum Ungehorsam aufhetzt, und dies von einer Partei, dies sich für mehr Law & Order einsetzt, aber offensichtlich nur, wenn es um nicht wohlhabende ausländische Gesetzesbrecher geht. Einfach nur perfide!

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