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Und sie bewegt sich doch, die Bündner Drogenpolitik

Und sie bewegt sich doch, die Bündner Drogenpolitik

Die Koordinations- und Fachstelle Sucht, kurz Infodrog, hat die Möglichkeiten für Suchtkranke im Kanton Graubünden untersucht. Einiges ist gut, andere Angebote fehlen aber komplett.

Pierina
Hassler
vor 1 Woche in
Politik

Angefangen hat alles in der Dezembersession 2018 mit dem «Auftrag Rettich». Fast 20 Jahre lang hatte sich die Bündner Drogenpolitik kaum weiterentwickelt. Aber damals, an diesem 4. Dezember, schafften es SP-Grossrat Tobias Rettich und seine Mitunterzeichnenden, sämtliche Ratskolleginnen und Ratskollegen davon zu überzeugen, dass es in Graubünden unbedingt eine Kontakt- und Anlaufstelle mit Konsumraum für Drogenabhängige braucht. «Das hat uns natürlich schon sehr gefreut», so Rettich rückblickend. Es sei wichtig gewesen, mit diesem Auftrag Bewegung in die Sache reinzubringen.