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Der Berner Zibelemärit findet dieses Jahr wieder statt

Der Berner Zibelemärit findet dieses Jahr wieder statt

Der traditionsreiche Berner Zibelemärit findet - nach der coronabedingten Absage im vergangenen Jahr - dieses Jahr wieder statt. Das hat die Stadt Bern am Donnerstag bekanntgegeben.

Agentur
sda
vor 1 Monat in
Politik
Das war der letzte Zibelemärit in Bern: jener vom 25. November 2019.
Das war der letzte Zibelemärit in Bern: jener vom 25. November 2019.
KEYSTONE/ANTHONY ANEX

Wie Berns Direktion für Sicherheit, Umwelt und Energie in der Mitteilung schreibt, will die Stadt Bern den Anlass am 22. November mit gewissen Schutzmassnahmen durchführen. So gestattet die Stadt den Betreiberinnen und Betreibern von Ständen dieses Jahr den Verkauf von alkoholischen Getränken nicht.

Diese werden nur sitzend - im Innern von Restaurants oder auf deren Terrassen - konsumiert werden dürfen. Der Verkauf von Esswaren und alkoholfreien Getränken wird jedoch an allen Ständen möglich sein. Wegen der Corona-Pandemie könne es zu kurzfristigen Änderungen an den Marktregeln kommen, warnt die Stadt Bern im Communiqué.

Immer am gleichen Montag

Der Zibelemärit findet stets am vierten Montag im November statt. Er geht auf das 19. Jahrhundert zurück, als Bäuerinnen aus dem bernisch-freiburgischen Seeland ihr Gemüse in Bern zu verkaufen begannen - und zwar zwei Wochen lang ab dem Martinstag am 11. November.

Mit der Zeit wurde dieser Markt zur Tradition, doch heute ist der Zibelemärit längst mehr als ein Markt. Er ist heute eine Mischung aus Jahrmarkt und Volksfest. Seit 2011 figuriert er auf der Liste der lebendigen Traditionen der Schweiz.

2019 wurden am Zibelemärit 590 Stände aufgestellt. An 145 von ihnen wurden Zwiebeln verkauft, an den anderen beispielsweise Textilien, Schmuck, Keramik und Spielwaren. Aus dem In- und Ausland bringen jeweils Dutzende von Reisecars Besucher nach Bern. Auch Extrazüge werden geführt.

Im vergangenen Jahr sagte ihn die Berner Stadtregierung mit der Begründung ab, wegen des grossen Interesses am Markt sei es nicht möglich, den Schutz der Besucherinnen und Besucher vor Ansteckungen zu gewährleisten.

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